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Techniktrends im Bildungssektor

Digitale Trends 2019 in Schule und Hochschule

Auch 2019 wird die Digitalisierung in deutschen Schulen und Hochschulen weiter voranschreiten. Digitale Sicherheit, intelligente Netzwerklösungen und eine weiter zunehmende Vernetzung der Geräte untereinander: Diese Themen erwarten Branchenkenner als Trends für 2019.

Für das Jahr 2019 erwarten Branchenkenner sowohl in den Schulen als auch in den Hochschulen eine Fortsetzung des Digitalisierungs-Trends der vergangenen Jahre.

Die Trends 2019 für Schulen

Cybersicherheit wird 2019 in den Schulen im Vordergrund stehen .  Bildungsministerien, Strafverfolgungsbehörden und Branchenexperten erwarten für 2019 einen Anstieg der Cyberbedrohungen für Schulen. Schulsysteme müssen neue Lösungen implementieren, die über die traditionellen Sicherheitsmaßnahmen hinausgehen, darunter Lösungen zur Benutzer- und Entitätsverhaltensanalyse, User and Entity Behavior Analytics, UEBA. UEBA stellt ein maschinelles Lernverfahren dar, welches eine Datenanalyse - eine Analyse des Verhaltens von Nutzern sowie Systemen - und eine automatisierte Gefahrenerkennung ungewöhnlicher Verhaltensmuster verspricht. Durch die Erkennung von anomalem Verhalten und die schnelle Bereitstellung von Maßnahmen können UEBA-Lösungen Echtzeitschutz bieten, den herkömmliche Systeme nicht leisten.

Im Jahr 2019 wird auch das maschinelle Lernen in Schulen Einzug halten. Um begrenzten Mitarbeiterzahlen und stagnierenden Budgets entgegenzuwirken, setzen IT-Abteilungen auf intelligente Netzwerke, die maschinenbasiertes Lernen nutzen. Diese Umstellungen werden sich auch auf die Lehr- und Betriebstechnik auswirken.Next Generation Wireless wird 2019 noch mehr Benutzer, Geräte und Standorte miteinander verbinden können. Der Bedarf an fortschrittlichen drahtlosen Netzwerken wird zunehmen, da Schulen den Einsatz digitaler Lernumgebungen in neuen und modernisierten Gebäuden erweitern.

Die Trends 2019 für Hochschulen

Campussicherheit ist kein neuer Trend, aber 2019 werden Hochschulen und Universitäten die Vorteile fortschrittlicher Technologien wie standortbezogene Dienste (Location-based Services, kurz LBS) nutzen, um die Sicherheit auf dem Campus zu erhöhen. Mit LBS kann ein Zugang zur 4D-Visualisierung von Gebäuden ermöglicht, gemeldete Angriffspunkte angezeigt und in Echtzeit zwischen Mitarbeitern, Studenten und Besuchern kommuniziert werden, um zu prüfen, welche Räume bereits gesichert wurden und welche nicht. Somit kann sich die IT auf die relevanten, noch zu sichernden Bereiche fokussieren.

Im Jahr 2019 werden Hochschulen sich noch stärker auf den Erfolg der Studierenden ausgerichten. Ein Technologietrend, der ihnen dabei helfen wird, ist die Bereitstellung einer studentenzentrierten, Mobilitätserfahrung – eine, die es den Studenten ermöglicht, ununterbrochenen Zugang zu Bildungsressourcen, Campusdiensten, Beratern, Mentoren auf dem Campus und außerhalb zu haben. Die Einrichtungen müssen Instrumente zur Gewährleistung der Netzsicherheit einsetzen, um Studierenden eine positive Erfahrung zu gewähren.

Mit dem gesteigerten Einsatz von IoT-Geräten und finanziell motivierten Cyberkriminellen stehen Hochschulen vor einer besonderen Herausforderung, ihre Netzwerke und Daten vor Angriffen zu schützen. Universitäten müssen neue Methoden implementieren, die über die traditionellen Maßnahmen hinausgehen, wie z. B. UEBA, die Muster im typischen Benutzerverhalten identifizieren und dann verwertbare Informationen liefern und schnellere Reaktionen auf Angriffe ermöglichen.

Von didacta DIGITAL • Pressemitteilung Aruba, Hewlett Packard Enterprises • 28.01.2019

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