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Bildungsmedien

Fünf Tipps, um gute digitale Bildungsmedien zu erkennen

Bildungsmedien sollten einfach zu verstehen, pädagogisch sinnvoll und für Lernende interessant sein. Doch welche Anforderungen müssen gute Bildungsmedien erfüllen? Fünf Tipps vom öffentlichen FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht.

Gute Bildungsmedien beachten Bildungsstandards

„Von  Experten  konzipiert  und  entwickelt,  halten  sich  geeignete  digitale Unterrichtsmedien  an  länderspezifische  Lehrpläne  und  aktuelle schulische  Standards,  wodurch  sie  Pädagogen  Sicherheit  bei  der Verwendung  geben“,  weiß  Holger  Kistermann,   Marketing-  und  Vertriebsleiter  des  gemeinnützigen öffentlichen  FWU  Instituts  für  Film  und  Bild  in  Wissenschaft  und Unterricht .  In  Kombination  mit analogen  Unterrichtslösungen  werden  bei  Heranwachsenden verschiedene  Kompetenzen  gefördert,  wie  beispielsweise selbstständiges Lernen. Gesteckte Ziele können dabei auf spielerische Art  und  Weise  erreicht  werden.  „Gute  Bildungsmaterialien  nehmen Rücksicht auf den individuellen Leistungsstand des Einzelnen“, ergänzt der Experte.

Gute Bildungsmedien halten sich an rechtliche Vorgaben

Oft  sind  sich  Lehrkörper  der  gesetzlichen  Vorgaben  für  die  von  ihnen präsentierten  Medien  nicht  bewusst.  „Im  Unterricht gezeigte  Filme  von Videoportalen  wie  YouTube  und  Co.  können  als  öffentliche Vorführungen  gelten  und  zu  Abmahnung  sowie  Strafen  führen“,  fügt Holger  Kistermann  hinzu.  „Ausschließlich  für  den  schulischen  Kontext konzipierte  Medien  berücksichtigen  hingegen  Urheberrechte  und garantieren  den  Anwendern  Rechtssicherheit.“  Explizite  Hinweise  auf Presseinformation  den Materialien und in den Nutzungsverträgen geben Auskunft über die jeweiligen Lizenzen.

Gute Bildungsmedien machen unabhängig von Lernort und System

„Mit  der  Digitalisierung  ändert  sich  das  Lernen  an  Schulen.  Geeignete Bildungsmedien  sparen  Zeit,  entlasten  Lehrbeauftragte  und  helfen Wissen  anschaulich  zu  vermitteln,  da  sie  neue  Kommunikationskanäle öffnen“, erläutert der Experte. „Zugleich beschränken sie sich nicht auf bestimmte  Hardware.“  Konkret  heißt  das:  Unabhängig  vom  System können  Schüler  die  Medien  nicht  nur  in  der  Schule  nutzen,  sondern auch auf Laptop, Tablet und Smartphone zu Hause.

Gute Bildungsmedien arbeiten mit pädagogischem Sachverstand

Medien  und  deren  Wandel  waren  schon  immer  fester  Bestandteil  des Bildungssystems. Aktuell fördert die dort einsetzende Digitalisierung den nächsten Schritt in Richtung Moderne. Damit der Einsatz zukunftsfähiger Technik  im  Sinne  eines  pädagogisch  wertvollen  Unterrichts  gelingt,  ist ein  Medienkonzept  der  Schulen  Voraussetzung.  „Digitale Unterrichtsmaterialien  sollten  sich strikt  an  den  schulischen  Leitlinien orientieren“, rät Holger Kistermann. „Dadurch entfaltet sich das gesamte didaktische Potenzial.“

Gute Bildungsmedien vermitteln Wissen spielerisch und intuitiv

„Passgenaue  Lernmaterialien  erleichtern  den  Wissenserwerb  von Schülerinnen und Schülern. Sie holen Lernende auf ihrem individuellen Leistungsniveau  ab,  geben  Anreize  zur  aktiven  Teilnahme  im  Plenum, fördern Kreativität und funktionieren intuitiv“, erklärt Holger Kistermann. Als sinnvolle Ergänzung vom Lehrkörper in den Unterricht eingebunden, können  digitale,   interaktive  Medien  komplexe  Sachverhalte  durch gezielte  Übungen  leichter  vermitteln.  Lösungen,  wie  die  des gemeinnützigen  öffentlichen  FWU  –  Medieninstitut  der  Länder,  folgen daher  konsequent  den  allgemeingültigen  Standards  und  stellen  den  Wissensgewinn der Lernenden in den Fokus.

Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/FWU-Bildungsmedien   
 

Von didacta DIGITAL • Pressemitteilung FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht • 05.09.2019

FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht

Das öffentliche FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht produziert seit  1950  im  Auftrag  der  Bundesländer  audiovisuelle  Medien  für  die  schulische  und außerschulische Bildung – entsprechend den Lehrplänen des jeweiligen Bundeslandes. Pro Jahr entstehen so mehr als 60 neue Titel, die fortlaufend der online zugänglichen FWU-Mediathek  hinzugefügt  werden.  Digital  abrufbar  sind  mehr  als  8000  teils interaktive Medien. Interaktive Onlinemedien der FWU schöpfen das Lernpotenzial der Schülerinnen  und  Schüler  auf  neue  Art und  Weise  aus,  abstrakte  Unterrichtsthemen lassen sich visuell vereinfacht darstellen. Schulen erhalten FWU-Medien im kommunalen Medienzentrum oder direkt auf www.fwu.de.

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