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Informatik spielerisch

Informatik-Talente auf der Suche nach Mister X

Hasso-Plattner-Institut: Vom 25. bis 27. Januar geht es in einem Camp für Schüler aus ganz Deutschland darum, Informatik spielerisch entdecken. Die 40 IT-begeisterten Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich erfolgreich für die zweite von drei Runden im Bundeswettbewerb Informatik, BwInf, qualifiziert.

Im Rahmen des Camps am Hasso-Plattner-Institut, HPI, werden die jungen Informatiktalente mit dem digitalen Brettspiel "Scotland Yard" an verschiedene Themen der Informatik herangeführt: Für die Jugendlichen geht es darum, gemeinsam und in kleinen Teams algorithmische Aufgaben zu lösen und Fortbewegungspunkte zu sammeln. Ziel ist es, den gesuchten Mister X auf dem virtuellen Potsdamer Campus Griebnitzsee zu jagen und zu fangen.

Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler gehören zu den 1.661 Teilnehmenden am 37. Bundeswettbewerb Informatik, BwInf, die sich bereits erfolgreich für die zweite von drei Runden qualifiziert haben. Während des dreitägigen Schülercamps vertiefen sie ihre Informatikkenntnisse und bereiten sich mit Unterstützung von HPI-Studierenden auf die Endrunde des BwInf vor. Abgerundet wird das dreitägige Programm durch die Einführung in die Programmiersprache Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse.

Beeindruckende Vorkenntnisse bringen die Nachwuchsinformatiker allesamt mit, am Hasso-Plattner-Institut können sie ihr Wissen erweitern, Gleichgesinnte kennenlernen und herausfinden, ob der deutschlandweit einmalige HPI-Studiengang IT-Systems Engineering für sie in Frage kommt. Dieser zeichnet sich vor allem durch seine Praxisnähe aus, im Zentrum steht die Entwicklung softwarebasierter Lösungen im Team.

Angeleitet und betreut werden die jungen Informatikerinnen und Informatiker dabei von HPI-Studierenden, die sich ehrenamtlich für den Nachwuchs engagieren und nicht nur ihr Fachwissen gerne weitergeben: Sie bieten Einblicke ins Campusleben und können aus erster Hand berichten, worum es beim Informatikstudium geht und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte.

Weitere Informationen zu Schülerveranstaltungen des HPI gibt es hier: http://www.hpi.de/schueler.

Bundeswettbewerb Informatik: BwInf

Der Bundeswettbewerb Informatik, BwInf, findet seit 1980 statt und ist der traditionsreichste unter den bundesweiten Informatikwettbewerben. Er richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, vor dem Studium oder einer Berufstätigkeit. Aus den Besten werden die deutschen Teilnehmenden an der Internationalen Informatik-Olympiade ermittelt. Der BwInf ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln. So trägt der Wettbewerb dazu bei, Jugendliche mit besonderem Potenzial zu erkennen und zu fördern. Unter den ehemaligen Siegern sind sowohl Professoren als auch Firmengründer. Das HPI arbeitet seit Jahren eng mit dem Bundeswettbewerb zusammen: 2005, 2012 und 2017 wurde das Finale des Wettbewerbs auf dem Potsdamer HPI-Campus am Griebnitzsee ausgerichtet. Die bundesweiten Informatikwettbewerbe werden von der Gesellschaft für Informatik, GI, dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Von didacta DIGITAL • Pressemitteilung des Hasso-Plattner-Instituts, Potsdam • 24.01.2019

Hasso-Plattner-Institut in Potsdam

Das Hasso-Plattner-Institut, HPI, in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering. Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den drei Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health" und "Data Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 14 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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